Persönliche Zitate und Trauersprüche für Beileidskarten

Wenn ein Mensch verstirbt, ist es eine große Herausforderung, die richtigen Worte zu finden. Sie sind auf der Suche nach weltlichen Trauersprüchen, christlichen Trauersprüchen oder tröstenden Zitaten für eine Trauerkarte oder Beileidskarte? Wir haben eine große Auswahl an Versen und Gedichten für Sie zusammengestellt. So finden Sie schnell die richtigen Worte zum Kondolieren auf einer Trauerkarte.

Neben christlichen Worten werden besonders gern Zitate von deutschen oder ausländischen Philosophen und Dichtern verwendet. Darunter fallen etwas Friedrich Wilhelm Nietzsche, Rainer Maria Rilke, Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe oder Dietrich Bonhoeffer. Auch Immanuel Kant, Heinrich von Kleist, William Shakespeare oder Albert Schweitzer werden gern in Beileidskarten zitiert. Auf dieser Seite finden Sie tröstende und passende Worte für Trauerkarten.

Sprüche für die Trauerkarte

Geliebte, wenn mein Geist geschieden,
so weint mir keine Träne nach.
Denn, wo ich weile, dort ist Frieden.
Dort leuchtet mir ein ew'ger Tag!
Wo aller Erdengram verschwunden,
soll euer Bild mir nicht vergehn.
Und Linderung für eure Wunden,
für euern Schmerz will ich erflehn.
Weht nächtlich seine Seraphsflügel.
Der Friede übers Weltenreich,
so denkt nicht mehr an meinen Hügel,
denn von den Sternen grüß' ich euch!

Annette von Droste-Hülsdorf

Wir sterben, um zu leben.

Friedrich Hölderlin

Ganz leise spüren wir Dich in unseren Herzen.
Dann geht es uns gut.
So wie es uns gut ging, als Dein Lachen uns wärmte.

Mit jedem Menschen
stirbt eine Welt

Väter sterben nicht
gleichen alten Bäumen.
In uns leben sie
und in unseren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in uns Kreise.
Väter sterben nicht
Väter, leben fort
auf ihre Weise.

Die Zeit heilt nicht alle Wunden,
sie lehrt nur, mit dem
Unbegreiflichen zu leben.

Rainer Maria Rilke

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Johann Paul Friedrich Richter

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

Johann Wolfgang von Goethe

Sterben ist das Auslöschen der Lampe im Morgenlicht,
nicht das Auslöschen der Sonne.

Rabindranath Tagore

Nie erfahren wir unser Leben stärker,
als in großer Liebe und in tiefer Trauer.

Rainer Maria Rilke

Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Dietrich Bonhoeffer

Man lebt zweimal:
Das erste Mal in der Wirklichkeit,
das zweite Mal in der Erinnerung.

Honoré de Balzac

Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes.
Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben,
als man ertragen kann;
dann stärkt sich indessen leise das Schöne
und berührt wieder unsere Seele.

Hugo von Hofmannsthal

Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten,
und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe -
das einzig Bleibende,
der einzige Sinn.

Thornton Wilder

Eines Tages werden wir wissen,
dass der Tod uns nie das rauben kann,
was unsere Seele gewonnen hat.

Rabindranath Thakur

Ihr habt jetzt die Trauer,
aber ich werde euch wieder sehen
und euer Herz wird sich freuen.

Johannes 16,22

Sobald wir einmal auf die Welt gekommen sind, können wir Alter und Tod nicht mehr entkommen. So ist es einfach.

Dalai Lama

Menschen treten in unser Leben
und begleiten uns eine Weile.
Einige bleiben für immer,
denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.

Der Tod ist gewiss,
Die Stunde ungewiss.

Eine glückliche Erinnerung
ist vielleicht auf Erden wahrer,
als das Glück.

Alfred de Musset

Es sind die Lebenden,
die den Toten die Augen schließen.
Es sind die Toten,
die den lebenden die Augen öffnen.

Wir hoffen immer,
und in allen Dingen ist besser hoffen,
als verzweifeln.

Johann Wolfgang von Goethe

Das Leben
ist ein andauerndes Staunen
über das Wunder, zu leben.

Rabindranath Thakur

Das,
was dem Leben Sinn verleiht,
gibt auch dem Tod Sinn.

Das schönste,
das ein Mensch hinterlassen kann, ist,
dass man lächelt, wenn man sich seiner erinnert.

Der Tod ist
gewissermaßen eine Unmöglichkeit,
die plötzlich zur Wirklichkeit wird.

Johann Wolfgang von Goethe

Ach schrittest Du
durch den Garten noch einmal
im raschen Gang,
wie gerne wollte ich warten,
warten Stunden lang.

Theodor Fontane

Der Tod ordnet die Welt neu.

Scheinbar hat sich nichts verändert,
und doch ist alles anders geworden.
Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf.
Die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen Tagesablauf.
Nun bist du fort gegangen.
Du bist nun frei,
Und unsere Träume wünschen dir Glück.

Kein leugnen hilft,
kein widerstreben,
wir müssen sterben,
weil wir leben.

Wilhelm Busch

Die Bande der Liebe
werden mit dem Tod nicht zerrissen.

Thomas Mann

Der Bettler scheidet eben so schwer von seiner Armut,
wie der König von seiner Herrlichkeit.

Friedrich von Schiller